Die Auseinandersetzung zwischen der Mieterinitiative Oppenheimer Strasse und der Bauverein AG um den geplanten Abriss bezahlbarer Mietwohnungen für die Errichtung teurer Eigentumswohnungen ist heute mit einem guten Kompromiss beider Seiten beendet worden.
Unsere Mieterinitiative hatte die vergangenen Wochen zu intensiven Gesprächen mit den im Stadtparlament vertretenen Parteien genutzt, um die Möglichkeiten zur Durchsetzung unserer politischen Forderungen auszuloten.
Hierbei wurde deutlich, dass ein breites politisches Spektrum von den Anliegen unserer Mieterinitiative überzeugt werden konnte. Da aufgrund der ökonomischen Rahmendaten deutlich wurde, dass der komplette Erhalt der gesamten Oppenheimer Strasse nicht umsetzbar war, entstand die Idee eines Konfliktlösungsverfahrens auf Grundlage einer von uns ins Gespräch gebrachten Idee des Erhalts eines Teils der Wohnhäuser.
Jochen Partsch, Sozial- und Wohnungsdezernent der Stadt Darmstadt, der bereits in den Wochen zuvor guter Gesprächspartner der Mieterinitiative war, erklärte sich sofort bereit, einen Dialogprozess mit der Bauverein AG zu moderieren.
Nach persönlichen Gesprächen und weiteren Abstimmungen im Detail entstand so eine Einigung, die heute Vormittag der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Ein guter Kompromiss.
Das Einigungspapier im Original:
Einigung Mieterinitiative Oppenheimer Strasse / Bauverein AG
Die Auseinandersetzungen unserer Mieterinitiative mit der Bauverein AG sind somit beendet. Wir werden die nächsten Wochen und Monate aktiv die Umsetzungen der o.g. Beschlüsse begleiten.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Menschen bedanken, die in den letzten Wochen und Monaten so solidarisch an unserer Seite standen und uns mit Rat, Tat und so manchem Euro zur Seite standen.
Die sind insbesondere Frau Heilmann und Frau Kamm, Rechtsanwältinnen vom Mieterbund Darmstadt, für Kreativität und Zeiteinsatz in der juristischen Auseinandersetzung.
Jochen Partsch für seinen engagierten Einsatz als Mediator.
Die Aktiven von Linkspartei, Uffbasse und Alternative Darmstadt für großzügige Spenden und viel inhaltliche Ergänzungen und Anregungen.
Den Fraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen, CDU, SPD und UWIGA für Einladungen in Fraktionssitzungen, vor-Ort-Termine und der parlamentarischen Initiative in der Stadtverordnetenversammlung.
Dem Darmstädter Echo und Stephan Willert vom Hessischen Rundfunk für umfangreiche Berichterstattung.
Allen weiteren MitstreiterInnen, die unser Anliegen vorangebracht haben.
Wir werden hier weiter über die Umsetzung des erzielten Erfolgs berichten…